Biologische Produktion - Einstreu- und Beschäftigungsmaterial für Schweine

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen teilt in einem Erlass vom 12.04.2017 mit, welche Anforderungen in Bezug auf Einstreu- und Beschäftigungsmaterial für die Haltung von Bio- Schweinen zu beachten sind.

Gemäß Artikel 11 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 müssen die Ställe für Säugetiere ausreichend große, bequeme, saubere und trockene Liege-/Ruheflächen aufweisen, die in fester, nicht perforierter Bauweise ausgeführt sind. Im Ruhebereich muss ausreichend trockene Einstreu vorhanden sein. Die Einstreu muss aus Stroh oder anderem geeigneten Naturmaterial bestehen.

Gemäß Artikel 11 Abs. 6 der genannten Verordnung müssen Schweinen Bewegungsflächen zum Misten und zum Wühlen zur Verfügung stehen. Zum Wühlen können verschiedene Substrate verwendet werden.

Artikel 20 Abs. 3 der genannten Verordnung gibt zum Thema Fütterung vor, dass der Tagesration von Schweinen und Geflügel frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter beigegeben werden muss.

Im Erlass wurden die Formulierungen „ausreichend große Liege und Ruheflächen“, „ausreichend trockene Einstreu“, „geeignetes Naturmaterial“ und der Begriff „Ruhebereich“ zum Zweck Harmonisierung der Auslegung genauer definiert. Weiters wurde festgelegt, welche Substrate als Wühlmaterialien in Frage kommen.

Die detaillierten Anforderungen finden Sie im Erlass unter folgendem Link:

https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/lebensmittel/bio/Einstreu_und_Beschaeftigungsmaterial_fuer_Schweine_BMGF_7534.pdf?5vw8o6

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